„Uns verbindet diese Aufbruchstimmung“ – Interview mit Robert Zwilling, Team Lead Development

Ein Blick hinter die Kulissen der Erneuerbaren Energie: Interview mit Robert Zwilling, Team Lead Developer bei der EPNE.

 

Seit wann bist du Teil unseres Teams und wie hat es dich zur EPNE verschlagen? Welche beruflichen Stationen gab es vorher?

Ich bewege mich schon seit 2009 im Bereich der Erneuerbaren Energien und habe bis 2016 weltweit Solarkraftwerke gebaut. Als Projektmanager war ich von 2017 bis 2022 hauptsächlich in Asien unterwegs, dabei vor allem in China, und seit April 2022 bin ich nun bei der EPNE.

 

Wie hast du damals von der EPNE erfahren?

Durch einen jetzigen Kollegen. Ehrlich gesagt, hatte ich anfangs gar nicht die Absicht zu wechseln, aber das, was der Kollege über die EPNE berichtet hat, hat sofort meine Neugier geweckt. Schon bevor der Begriff der GigawattFactory überhaupt aufkam, hat mich die Idee direkt angesprochen, die Erneuerbaren in die Lausitz zu bringen. Auch die Möglichkeit, von meiner Heimatstadt Berlin aus zu arbeiten, war sehr verlockend.

 

Aktuell bist du Team Lead im Development Bereich. Seit wann hast du diese Rolle inne und was macht diese Position besonders?

Ich bin seit Mai 2023 Team Lead Development. Das Besondere an der Rolle ist die Möglichkeit, einzigartige Projekte mit Führungsaufgaben und einem motivierten Team verbinden zu können. Dabei sind die Charaktere im Team ebenso vielfältig, wie die verschiedenen Projektkulissen.

 

Das ist ein gutes Stichwort – wie würdest du den Führungsstil bei der EPNE beschreiben, insbesondere in deiner Position als Team Lead?

Die Begriffe, die mir spontan in den Sinn kommen, sind Offenheit und Vertrauen. Diese Werte werden in meinem Team aktiv gelebt. Denn, indem ich meinem Team mit Vertrauen begegne, steigere ich ihre Motivation. Ich zeige Themen, Aufgaben und Ziele auf, die es zu erreichen gilt – ganz nach dem Motto: "I tell you what, I don’t tell you how". Diesen Vertrauensvorschuss weiß mein Team zu schätzen.

Wenn du die EPNE in einem Wort beschreiben müsstest, welches wäre das?

Teamgeist! Das, was wir hier als Team auf die Beine stellen, ist wirklich beeindruckend. Natürlich fallen mir noch einige andere Wörter ein, die die EPNE beschreiben könnten. Beispielsweise, dass wir ein vergleichsweise junges Unternehmen sind und die einzelnen Mitarbeitenden trotzdem jede Menge Erfahrung mitbringen. Jetzt gilt es, diese geballte Erfahrung bestmöglich zu nutzen. Effizienz ist dabei eine unserer großen Stärken.

 

Wenn du auf die letzten eineinhalb Jahre zurückschaust, was war für dich der emotionalste Moment?

Es gab tatsächlich viele Momente – vor allem mit meinem Team. Dies war übrigens einer der Gründe, warum ich zur EPNE gewechselt bin – ich wollte Teil eines Teams sein, das Lust auf Veränderung hat. Uns verbinden diese Aufbruchstimmung und der Spaß an der Arbeit. Wir treffen uns auch gerne mal nach der Arbeit – das schweißt natürlich zusammen. Dieses Team-Gefüge ist für mich einfach unbezahlbar!

 

Schauen wir einmal auf deine aktuellen Projekte: Woran arbeitest du gerade?

Zurzeit arbeite ich an verschiedenen Projekten, zum Beispiel an der Umsetzung verschiedener Umspannwerke. Sie sind ein wichtiges Element in unserem Vorhaben, denn der Fortschritt im Bereich der Erneuerbaren Energien erfordert mehr als nur den Blick auf Wind- und Solarparks. Die gesamte technische Infrastruktur, insbesondere die Inbetriebnahme von Umspannwerken, sind hierbei ein essenzieller Bestandteil. Gerade vor wenigen Tagen wurde unser erstes Umspannwerk Kathlow mit dem Trafo ausgestattet und steht kurz davor ans Netz zu gehen – ein toller Erfolg. Daneben beschäftige ich mich auch mit einem PV-Projekt, dem Solarpark in Dissen. Das ist ein Solarpark mit über 200 MWp und ein sogenannter „Grüner Solarpark nach Maß“ – ein einmaliges Natur- und Artenschutzkonzept der EPNE.

 

Was heißt „Grüner Solarpark nach Maß“ genau?

Der „Grüne Solarpark nach Maß“ ist ein PV-Park, der sich besonders gut in die bestehende Landschaft integriert und sie ökologisch aufwertet. Beim Ort Dissen sprechen wir von einem Storchendorf. Hier ist es wichtig, dass sich Erneuerbare-Energie-Anlagen, wie Solarparks, gut in die Landschaft einfügen und somit auch Anerkennung bei den Bürger*innen finden. Beim „Grünen Solarpark nach Maß“ ist genau das der Fall. So werden zur ökologischen Aufwertung Streuobstwiesen, Nistkästen, Wildwechselkorridore und eine Vielfalt an Blühstreifen, für die heimisches Saatgut verwendet wird, in den PV-Park eingebettet. Mit dem natürlichen Sichtschutz ist der PV-Park praktisch nur noch aus der Luft zu erkennen.

 

Wo siehst du dich im Jahr 2030?

Definitiv als Teil der GigawattFactory – mittendrin im Geschehen der Erneuerbaren Energien! Für 2030 streben wir nämlich den ersten Meilenstein der GigawattFactory an. Das bedeutet, dass wir als Team bis dahin einen Großteil der geplanten Leistung erfolgreich angeschlossen haben werden. Damit wird der Grundstein für die Zielerreichung über 2030 hinaus gelegt sein.

Vielen Dank für die Einblicke, Robert!

 

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